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Kärntner Aktionsplan
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Die Ziele


VERKEHR

Emissionen, Unfälle, Lärm

Die Gesundheitsdefinition der WHO von 1948 ist trotz ihres beträchtlichen Alters immer noch eine Vision, die unser Aktionsplan in seinen Entwicklungsphasen anstrebt und erreichen will. Die Gesundheit von jedem einzelnen Menschen und von der Gesellschaft kann zu jedem Zeitpunkt verbessert werden. Unsere Vision ist es, die größtmögliche Gesundheit zu erreichen.

Wie in der Definition der WHO geht es im Aktionsplan vor allem um das Fördern der positiven Gesundheitsressourcen in der räumlichen, technischen und sozialen Umwelt – das geht weit hinaus über die Entstehung von Krankheit.

Gesundheit als fundamentales Menschenrecht ist eine wichtige Voraussetzung für die Ausübung anderer Menschenrechte. Aufgrund unterschiedlicher ökonomischer Bedingungen und sozialer Positionen gibt es große Unterschiede in den Gesundheitschancen. Um eine gesundheitliche Chancengleichheit herzustellen, ist es aus ethischer und epidemiologischer Sicht sinnvoll, auf die Bereiche Raumplanung, Verkehr und Mobilität einzuwirken.

BEWEGUNG

Radfahren und Gehen

Durch eine Steigerung der Attraktivität des Radfahrens und des Gehens sollen mehr Menschen als bisher Alltagswege mit dem Fahrrad zurücklegen können und vielfältige Gesundheitseffekte erzielt werden. Dazu gehören die Steigerung von körperlichem und psychischem Wohlbefinden, eine Verringerung von Übergewicht und Adipositas sowie eine Reduktion der damit assoziierten chronischen Krankheiten (Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc.)

ÖFFENTLICHER VERKEHR (ÖV)


Durch eine bewusste Kommunikation über die Möglichkeiten des öffentlichen Verkehrs soll der Anteil der Alltagswege, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden, gesteigert werden. Damit werden direkte und indirekte Gesundheitseffekte begünstigt (Reduktion von Emissionen, Lärm und Unfällen sowie bei entsprechender verkehrsplanerischer Maßnahmen auch Steigerung des Anteils von Geh- und Radwegen am Modal Split).

RAUMPLANUNG


Durch nachhaltige Raumplanung in Kombination mit einer durchdachten Verkehrsplanung ist es möglich, Raumstrukturen in unseren Lebenswelten zu schaffen, die eine Reduzierung des Verkehrs zur Folge haben. Durch ein Zusammenwirken von Raum- und Verkehrsplanung werden die Wege-Zeit-Belastungen von einzelnen Haushalten reduziert.

Diese integrierte Stadt- und Entwicklungsplanung beeinflusst vielfältige Gesundheitsfaktoren positiv. So werden z.B. Bildungs-, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen aktiv in das Gemeinwesen eingebunden. Die soziale Vernetzung am Ort wird unterstützt, und die Wege werden verkürzt.

Wenn diese Planung nachhaltig erfolgt, begünstigt sie zahlreiche direkte und indirekte Gesundheitseffekte, so dass Emissionen, Lärm und Unfälle reduziert werden können und die Menschen größere Anreize vorfinden, mehr mit dem Rad zu fahren, mehr zu gehen und mehr öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.


Für die wissenschaftliche Arbeit des Kärntner Aktionsplans wurden Rahmenziele erarbeitet, die hier als Download zur Verfügung stehen <<<



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